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Tischtennis mini-Meisterschaften 2009/10


Ilka Schmidt gewinnt Bundesfinale der Tischtennis-Mini-Meisterschaften 

 

Die elfjährige Ilka Schmidt vom SuS Strackholt ließ am vergangenen Wochenende in Ebermannstadt – zwischen Bayreuth und Nürnberg gelegen – die gesamte Konkurrenz hinter sich und errang den Titel einer Mini-Bundessiegerin im Tischtennis. Der 1. Vorsitzende des SuS Strackholt, Ewald Foorden, überbrachte der jungen Sportlerin Glückwünsche zu ihrem großartigen Erfolg und ein Präsent. Auch der Bürgermeister von Großefehn, Olaf Meinen, ließ es sich nicht nehmen, bei der Ehrung zugegen zu sein und überreichte dem Mädchen einen Geschenkgutschein.

 

Ilka Schmidt hatte sich über den Orts-, Kreis-, Bezirks- und Landesentscheid ohne Niederlage und mit nur wenigen Satzverlusten als Vertreterin Niedersachsens für den Bundesentscheid vom 18. – 20. Juni qualifiziert. Etwa 40000 Kinder beteiligen sich jährlich an diesem Wettbewerb. 

 

Bereits einen Tag vorher machte sich die ganze Familie mit vier Personen auf die weite Reise nach Bayern. Der Veranstalter hatte auch noch ein tolles Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt, wozu u.a. eine Eisenbahnfahrt mit einer historischen Dampflok gehörte. Aus allen Bundesländern waren die jeweils besten Tischtennis-Akteure der Minis vertreten, insgesamt 20 Mädchen und 20 Jungen.

 

In der Vorrunde spielten die Kinder in vier Fünfer-Gruppen. In ihrer Gruppe beendete Ilka Schmidt ihre Spiele ungeschlagen mit 12:1 Sätzen als Erste. Für die nun folgende Zwischenrunde wurden aus den jeweiligen Gruppenersten und –zweiten zwei Vierergruppen gebildet. Hier verlor das junge Talent nach einem 3:0-Sieg gegen Mona Kaiser aus Bayern ihr nächstes Einzel gegen Veronika Scholl aus Stuttgart in vier Sätzen. Doch sie zeigte Nervenstärke und entschied das dritte Gruppenspiel gegen Leonie Riedewald aus Nordrhein-Westfalen deutlich mit 3.0 für sich. Dank des besseren Satzverhältnisses stand sie als Finalistin fest.

 

Im anschließenden Endspiel beherrschte sie ihre Gegnerin Annika Bammel aus Sachsen-Anhalt eindeutig und siegte mit 3:0. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich 3:0 gewinnen kann“, erzählt die Siegerin, „ich war so aufgeregt.“

 

Mit Simon Thimm von der TTG Nord Holtriem hatte sich ein zweites ostfriesisches Talent für das Bundesfinale qualifiziert. Er erreichte nach einer Magenverstimmung am ersten Turniertag immerhin noch einen elften Platz. 

 

Bürgermeister Olaf Meinen, und der Vorstand gratulierten Ilka und ihre Eltern

 

Spielfreude pur, Ilka im Shirt vom Bundesfinale

 


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